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Wände überstreichen – So geht es

Egal ob man umzieht oder einfach genug von einer Wandfarbe hat – früher oder später muss jeder einmal eine Wand streichen. Wände streichen kann einschüchternd wirken, wenn man das noch nie gemacht hat. Auf den ersten Blick wirkt es vor allem wie ziemlich viel Arbeit.

Das Team von Myster.de möchte euch erklären, wie ihr am besten vorgeht und was es zu beachten gilt, wenn ihr eure Wände streichen wollt.

Die Vorbereitung machts

Bevor es mit dem Streichen losgehen kann, müsst ihr zuerst euch selbst und den zu streichenden Raum vorbereiten. Dazu gehört auch, die Farbe aussuchen und kaufen, ebenso wie das Erstehen einiger kleinerer Pinsel, mehrerer Farbroller, Abklebeband und etwas, womit ihr den Boden beschützen könnt.

Zieht euch am besten etwas Altes an, damit eventuelle Farbflecken nicht so schlimm sind. Kleidung, die relativ eng am Körper liegt, euch aber nicht einengt oder eure Bewegungsmöglichkeiten einschränkt, ist ideal. Überflüssiger Stoff kann an der Wand und in der Farbe hängen bleiben.

Ist dies geschehen, so könnt ihr damit anfangen, den Raum vorzubereiten. Wischt dafür zunächst einmal mit einem dunklen Stück Stoff oder einem Tusch über die Wand. Ist ein kreidiger oder sandähnlicher Abrieb zu beobachten, so muss vor dem Streichen grundiert werden.

Alte Anstriche könnt ihr mit einer Bürste und viel Wasser und Arbeit von der Wand abwaschen. Sorgt dafür, dass die Wand vor dem Streichen richtig vorbereitet ist. Alle Untergründe müssen trocken, sauber, staubfrei und – sehr wichtig – tragfähig sein. Auch sollten eventuelle Unebenheiten ausgeglichen und Löcher oder Risse gespachtelt werden.

Abkleben und Grundieren

Jetzt könnt ihr damit anfangen die Flächen, die ihr nicht mitstreichen möchtet, gründlich mit entsprechendem Malerkrepp abzukleben. Lichtschalter, Steckdosen und weitere kleine Hindernisse solltet ihr am besten Abnehmen. Dreht dafür bitte die entsprechende Sicherung heraus, damit ihr euch nicht wehtut.

Das Abnehmen statt Abkleben der Lichtschalter und Steckdosen sorgt dafür, dass später keine ungewollten Kanten oder Löcher im Anstrich entstehen.

Bevor ihr mit dem Grundieren und Streichen beginnen könnt, muss nur noch eine Folie oder eine Decke ausgelegt werden. Diese beschützt euren Fußboden und sollte ebenfalls festgeklebt werden, damit sie nicht verrutscht oder zu einer Gefahrenquelle für euch wird.

Grundiert eure Wände dem Untergrund entsprechend. Bei stark saugfähigen Materialien wie Gipsputz, Gips oder Weichfaserplatten sollte eine Farbe mit Tiefgrund als Grundierung aufgetragen werden. Sonst wird die Deckfarbe zu stark aufgenommen und verliert an Deck- und Leuchtkraft.

Benutzt für das Grundieren am besten einen Flächenpinsel oder einen Quast.

Sollten Rostflecken oder Wasserschäden auf der Wand sichtbar sein, so reicht eine Grundierung nicht aus, um diese zu überdecken. In diesem Fall sollte eine Isolierfarbe oder ein Fleckendecker verwendet werden. Lasst diese dann gut trocknen und das Streichen kann anfangen!

Das Wände streichen – was müsst ihr beachten?

Beginnt euren Farbanstrich in den Ecken des Raumes und arbeitet euch dann vor. Es lohnt sich auch bei einem Fenster auszugehen. Bearbeitet zunächst die kleinen und schwer zu erreichenden Flächen mit einem Pinsel.

Dann wechselt ihr zur Decke. Diese sollte vor den großen Wandflächen gestrichen werden. Für diese gibt es spezielle Vorrichtungen, damit ihr nicht alles mit einer Leiter erreichen müsst. Zum einen, da sie in der Regel weiß bleibt, zum anderen, damit ihr euch an die Wände anlehnen könnt, wenn ihr sie streicht. Auch kann es zu Tropfenbildung kommen, die das Wände streichen erschweren.

Bearbeitet die großen Wandflächen anschließend mit einer Rolle. Setzt diese niemals am Rand an, sondern immer eher mittig. So wird die Farbe gleichmäßig aufgetragen. Ein Abstreifgitter schützt euch vor zu viel Farbe auf der Rolle, ohne Farbe zu verschwenden. So wird das Wände streichen zu einer angenehmen Aufgabe.

Etwas, was man beim Streichen oft nicht beachtet ist die Temperatur. Tatsächlich eignet sich eine reguläre Raumtemperatur am besten für das Streichen. Zugluft kann das Ergebnis negativ beeinflussen, ebenso wie zu kalte oder zu warme Zimmertemperatur. Falls ihr nicht aufpasst, kann es zu Ungleichmäßigkeiten auf der gestrichenen Fläche kommen. Pigmente können verlaufen und den gesamten Anstrich ruinieren.

Achtet zuletzt noch auf eure Streichrichtung. Generell streicht man Wände immer erst in Längsrichtung, dann einmal quer und dann nochmals längs. So wird die Farbe gleichmäßig verteilt und das Endergebnis ist ebenmäßig.

Pinsel und Rollen müssen nicht direkt ausgewaschen werden. Sollte das Wände streichen länger dauern, so könnt ihr sie über Nacht in Frischhaltefolie einwickeln und am nächsten Morgen ganz einfach wiederverwenden.

Fazit für das Wände streichen

Wände streichen ist eine anstrengende Arbeit, die aber nicht kompliziert sein muss. Mit dem richtigen Equipment seid ihr in ein paar Stunden durch und könnt eure neue Wandfarbe genießen!

Bei Fragen zu diesem oder auch anderen Themen, ruft unser Myster Team gerne unter 0800 / 639 9999 an, schreibt uns via WhatsApp oder schickt uns eine E-Mail an [email protected].

Von |2018-12-17T17:19:42+00:004. Januar 2019|Myster allgemein, Tipps & Tricks, Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Wände überstreichen – So geht es

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