Vor- und Nachteile von Korkfußboden

Korkfußboden eignet sich ideal für Schrittschalldämpfung und eine warme, einladende Innenausstattung von Wohnungen und Häusern. Neben der praktischen Eigenschaft, dass Korkfußboden natürlich nach unten hin isoliert, hat er noch einen weiteren Vorteil: Kork kann jede gewünschte Optik annehmen. Ganz gleich, ob ihr Holz-, Fliesen- oder Betonoptik möchtet.

Das Team von Myster.de möchte euch in diesem Artikel erklären, was Korkfußboden ist, was ihn auszeichnet und warum ihr euch vielleicht für Korkfußboden entscheiden solltet.

Was ist Korkfußboden?

Kork ist ein Material, mit spannenden Eigenschaften. Er isoliert natürlich nach unten hin, ist undurchlässig gegen Wasser und elastisch. Das Naturmaterial wird vielfältig in der Herstellung und Verarbeitung eingesetzt. Dank seiner Natürlichkeit kann man ihn nutzen, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

Denn Kork ist zu 100 Prozent natürlich und somit ein nachwachsender Rohstoff. Weil immer mehr Menschen bemerken, wie angenehm er in Optik und Haptik ist, wird Korkfußboden immer mehr zum absoluten Hit!

Korkfußböden – das müsst ihr wissen

Normalerweise wird Kork als eine große Fliese verlegt, die mit dem Untergrund verklebt wird. Im Anschluss daran wird alles versiegelt und der Boden ist beziehbar. Klebekork, wie diese Art von Platte genannt wird, gibt es in endlos vielen Größen, Formaten, Schattierungen und Mustern. Angefangen beim klassischen, dunklen Honigbraun, bis hin zu weiß und gräulichen Farbtönen.

Alternativ gibt es auch das sogenannte Korkparkett, beziehungsweise Korkfertigparkett. Es besteht aus bereits einzeln versiegelten Korkdielen, die bei der Installation miteinander verklebt oder mit einer Klickvorrichtung aneinander befestigt werden. Diese Art von Korkfußboden lässt sich schnell wieder entfernen.

Warum eignet sich Kork besonders gut als Bodenbelag?

Kork lässt sich in fast jeder denkbaren Optik verlegen. Holz, Stein, Beton und abstraktere Muster sind alle kein Problem, dank moderner Verarbeitungs- und Drucktechniken. In der Regel beträgt die Stärke des Korkfußbodens zwischen vier und sechs Millimetern. In dieser Dicke isoliert Kork den Boden und sorgt so für ein angenehmes Wohnklima. Er eignet sich besonders für Menschen, die gerne barfuß laufen oder Kinder und Tiere mit sensiblen Fußen, beziehungsweise Pfoten haben.

Korkfußboden ist sehr pflegeleicht. Gelegentliches Wischen und Staubsaugen reicht vollkommen aus, um ihn zu reinigen.

Worauf ihr achten müsst und was man mit Korkfußboden machen kann

Bei Korkfußboden solltet ihr darauf achten, dass keine lösungsmittelhaltigen Lacke für die Versiegelung verwendet wurden. Natürliche Materialien wie Kork lassen sich mit Harzen oder Siegellacken auf Wasserbasis versiegeln. Diese hinterlassen keine unangenehmen Gerüche und stellen kein potenzielles Gesundheitsrisiko dar. Am besten pflegt ihr euren Korkfußboden auch nur mit natürlichen Ölen oder Wachsen. Chemikalien sind bei Korkfußboden generell unnötig.

Wenn ihr eine massive Korkplatte als Fußboden verlegen lasst, hat diese einen weiteren Vorteil: Sie kann abgeschliffen werden. Sollte eine Stelle ausgeblichen sein oder durch ein schweres Möbelstück eingedrückt worden sein, kann man den Boden einfach abschleifen lassen. Danach wird er mit einem Siegel neu verschlossen und der Boden sieht aus wie neu. Aber Vorsicht! Dies funktioniert nicht, bei einem oberflächlich bedruckten Korkfußboden!

Nachhaltigkeit mit Korkfußboden

Kork wird von vielen als Material der Zukunft gehandelt. Er ist zu 100 Prozent natürlich, ein schnell nachwachsender Rohstoff und belastet die Umwelt weniger, als Holz beispielsweise. Denn anders als bei Parkett muss für Kork kein einziger Baum gefällt werden. Bei der Herstellung wird lediglich die Rinde der Korkeiche abgeschält.

Es geht kein Gramm verloren und die Eiche produziert neue Rinde. Zudem isoliert Kork effektiv und senkt so die Heizkosten. Er ist außerdem ein CO2 Speicher und lässt sich vollständig recyclen. Da er Staub und Milben nicht aufnimmt, eignet er sich ideal für Asthmatiker, Haushalte mit kleinen Kindern und Allergiker.

Die Vor- und Nachteile im praktischen Überblick

Die Vorteile von Korkfußboden

  • Er ist sehr einfach zu pflegen
  • Der Boden ist tritt- und schalldämpfend
  • Zudem ist er antistatisch
  • Er ist fußwarm
  • Und er ist biegsam und flexibel
  • Er isoliert natürlich

Die Nachteile von Korkfußboden

  • Er dehnt sich aus
  • Und ist nicht zwingend geeignet für eine Fußbodenheizung
  • Er ist nicht geeignet für Räume mit viel Feuchtigkeit, wie Küchen oder Bäder
  • Schwere Möbel hinterlassen manchmal Abdrücke
  • Er kann unter Einfluss von direktem Sonnenlicht ausbleichen

Fazit für den Korkfußboden

Wie ihr nun wisst, ist Kork vielfältig anwendbar und sehr praktisch. Er isoliert automatisch und sorgt für einen angenehmen Widerstand beim Laufen. Des Weiteren besänftigt er den Schall von Laufgeräuschen, ist sehr langlebig und kommt in allen Designs, die ihr euch vorstellen könnt.

Letztendlich ist Korkfußboden eine solide Alternative zu Echtholzfußboden, Laminat, Teppich und Co. Durch seine Nachhaltigkeit ist er außerdem mehrfach gut, für das eigene Umweltbewusstsein. Denn Kork lässt sich recyclen und senkt durch effektive Isolierung die Heizkosten.

Solltet ihr Fragen haben, ob Kork für euch geeignet ist, hilft unser Team von Myster.de euch gerne. Wir beraten euch schnell, kompetent und zuverlässig.

Bei Fragen zu diesem oder auch anderen Themen, ruft unser Myster Team gerne unter 0800 / 639 9999 an, schreibt uns via WhatsApp oder schickt uns eine E-Mail an [email protected].