Vinylboden im Badezimmer

Vinylboden ist eine immer beliebter werdende Alternative zu anderen Bodenbelägen. Über die letzten Jahre ist der künstliche, flexible Bodenbelag immer weiter in die Häuser und Wohnungen vorgedrungen.

Holz kann damit nachgeahmt werden und auch der typische Fliesenlook. Dabei ist Vinyl immer angenehm am Fuß und dämpft die Lautstärke von Schritten. Es kann tatsächlich auch im Badezimmer verlegt werden. Es gibt also nichts, was Vinyl nicht kann. Was ihr beachten müsst, wenn ihr diesen Schritt gehen wollt, erklärt euch das Team von Myster in diesem Beitrag.

Was genau ist Vinylboden?

Vinylboden besteht aus Kunststoff. Genauer gesagt Polyvinylchlorid, nachdem das Vinyl auch benannt ist. Man kennt das Ganze auch unter dem Namen PVC. PVC-Böden sind schon lange bekannt, wurde jedoch durch die weniger negativ besetzte Bezeichnung „Vinyl- und Designböden“ ersetzt. Dank neuer EU-Richtlinien ist der Kunststoff mittlerweile eine 100 prozentig sichere Alternative zu Parkett und anderen Bodenbelägen.

Vinylboden lässt sich entweder als ganze Platte verlegen oder in mehreren kleinen Teilen. Letzteres lässt sich einfach wieder entfernen, hält dafür jedoch nicht so lange und kann nicht abgeschliffen werden. Verlegt ihr Vinyl als Platte, so ist das ganze wasserfest, mit dem Boden verklebt (das heißt, es dämmt nach unten hin) und sehr langlebig. Die äußerste Schicht kann bei Macken ganz einfach abgeschliffen werden. Dafür lässt sich diese Art der Installation nur schwer rückgängig machen.

Vinyl gibt es in verschiedenen Härtegraden, je nachdem, wo der Boden installiert werden soll. So ist das Vinyl für Schlafzimmer wesentlich weicher, als das für Küchen gedachte. So wird garantiert, dass der Boden lange hält.

Vinylboden im Badezimmer und in der Küche

Traditionell wird in Nassräumen wie Küchen oder Badezimmern nichts anderes verlegt als Fliesen. Das liegt daran, dass es bisher schwierig war, ein wirklich wasserfestes Material zu finden. PVC-Böden schlagen Blasen, Holz saugt das Wasser auf, Teppich ebenso.

Vinylboden ist wasserundurchlässig. Auch ist er bei richtiger Pflege nicht anfällig für Schimmel und Blasenbildung. Er ist leicht und schnell zu reinigen und es benötigt keine Chemikalien, um Flecken oder Wasserrückstände loszuwerden. Durch die beschichtete Oberfläche ist er sehr viel hygienischer als Fliesen, in deren Fugen sich schnell Bakterien ansammeln können.

Er ist zudem fußwarm und schnell verlegt. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und der Boden ist geeignet für Personen mit Gehhilfen, Allergiker und kleine Kinder. Denn die im Ganzen verlegten Platten bieten einen angenehmen Widerstand und Schallschutz.

Was es bei Vinylboden im Badezimmer zu beachten gilt

Vinylboden im Badezimmer hat viele Vorteile. Es gibt jedoch auch Dinge, die man beachten muss. So muss der Bodenbelag als Platte verlegt werden. Denn nur so ist gesichert, dass er auch wirklich wasserfest ist. Das Klickvinyl kann dies nicht leisten.

Zudem muss der Untergrund komplett eben sein, bevor man Vinyl verlegen kann. Andernfalls können Schäden im Unterboden auftreten. Das ist besonders schade, wenn man das Vinyl auf bereits existierenden Bodenbelägen verlegt. Darauf solltet ihr also wirklich achten. Auch kann nicht jedes Vinyl abgeschliffen werden. Je nachdem kann man Kratzer auf der Oberfläche also nicht direkt beseitigen.

Die Vor- und Nachteile von Vinylboden im Badezimmer

Vorteile

Sehr hygienisch

Leicht zu reinigen

Pflegeleicht

Widersteht Feuchtigkeit sehr gut

Sehr fußwarm

Schnell verlegt und Bezugsbereit

Günstig, beziehungsweise ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis

Geringe Einbauhöhe

Gesundheitlich absolut unbedenklich und für Allergiker geeignet

Große Auswahl an Mustern (auch Holz oder Fliesendesign)

Kein Schimmel, keine Blasenbildung

Kompatibel mit einer Fußbodenheizung

Kann auch auf bereits existierenden Böden verlegt werden

Schallisolierend

Umweltbewusst

Nachteile

Anfällig für Kratzer (je nach Farbe)

Schwere Möbel können Druckstellen hinterlassen

Ebener Untergrund vor Installation muss gegeben sein

Aufwändig zu entfernen

Klickvinyl ist nicht wasserfest

Der Farbton kann im Nachhinein nicht verändert werden

Fazit

Vinylboden kann vielseitig eingesetzt werden. Je nach Härtegrad ist er für alle Zimmer geeignet. Möchte man ihn aber in Küche oder eben im Badezimmer verlegen, so muss man die Klebetechnik nutzen. Ihn als Ganzes verkleben zu lassen ist aufwändiger und verbindet das Vinyl fest mit dem Boden.

Im Badezimmer und in der Küche bietet das Vinyl dafür zahlreiche Vorteile, die andere Bodenbeläge nicht bringen können. Selbst Fliesen haben Nachteile, die Vinyl nicht hat. Darüber nachzudenken, ob man Vinylboden im Bad möchte, kann sich also durchaus lohnen.

Bei Fragen zu diesem oder auch anderen Themen, ruft unser Myster Team gerne unter 0800 / 639 9999 an, schreibt uns via WhatsApp oder schickt uns eine E-Mail an [email protected].