Alles was ihr über Raufasertapeten wissen müsst

Raufasertapete – fast alle Gebäude nutzen sie, ganz gleich, ob regulärer Wohnraum oder öffentlicher Ort. Aber was ist Raufasertapete und was müsst ihr sonst noch über sie wissen? Das Team von Myster erklärt euch in diesem Beitrag, woher die Tapete kommt, warum sie überall verlegt ist und was ihr sonst noch alles über sie wissen müsst.

Was ist Raufasertapete?

Wie der Name bereits sagt ist Raufasertapete ein Wandbelag, der viele kleine Teile beinhaltet. Diese sorgen dafür, dass die Tapete nicht glatt, sondern eben rau ist. Raufasertapete besteht aus Papier und ist generell mit passendem Leim an Wänden verlegt. Heutige Raufasertapete besteht aus drei Schichten Papier, in das unregelmäßig Holzfaser eingearbeitet ist. Diese bilden die bekannte und beliebte Struktur der Tapete. Sie kam während der Bauhauszeit in den 1920ern in Mode, obwohl sie bereits einige Jahrzehnte davor erfunden wurde. Lange wurde sie nur als Hintergrund für Schaufenster und als Grundlage für komplexere Tapeten genutzt.

Lange Zeit war Raufasertapete modisch und sie ist es jetzt wieder, in den 90ern und frühen 2000ern gab es jedoch eine Phase, in der Raufaser als bieder und kleinbürgerlich galt. Diese Phase wurde in der Popkultur entsprechend gewürdigt. Mittlerweile ist die Meinung jedoch wieder gewandelt und Raufasertapete ist erneut modern und allgegenwärtig.

Die Tapete ist schlicht, kostengünstig, leicht zu überstreichen und trotzdem nicht nur eine glatte Wand. Das begeisterte damals die Leute so sehr, dass sie alle Gebäude damit ausstatteten. Etwas, was wir heute noch sehen.

Wie wird Raufasertapete verlegt?

Raufaser wird mit speziellen Werkzeug verlegt. Die Streifen müssen dafür rückseitig mit Leim bestrichen und dann vorsichtig und gerade an der Wand angebracht werden. Hierfür eignet sich am besten ein Kleistergerät. Nach dem Auftragen und vor dem Anbringen an der Wand muss der Kleister etwas einweichen. So ist die Tapete leichter zu handhaben und biegsamer. Das ist ein sehr zeitaufwändiger Prozess, der ein entsprechendes Team benötigt. Diese tapezieren mit dieser Methode Abschnitte einer Wand, lassen diese trocknen und gehen weiter.

Wichtig hierbei ist die Vermeidung von Rissen, Blasen und der schrägen Anbringung. Wird Raufaser nicht richtig verlegt, so ist sie nicht deckend, kann schlecht überstrichen werden uns sieht unschön aus.

Welche Designmöglichkeiten habt ihr mit Raufasertapete?

Raufasertapete ist sehr praktisch, da sie sich mehrfach überstreichen lässt. Erst nach vielen Farbschichten wird die Tapete zu schwer und kann von der Wand fallen. Wollt ihr ein komplexeres Design, so ist Raufaser trotzdem eure beste Adresse. Denn die Papiertapete lässt sich bedrucken und ist in vielen verschiedenen Variationen verfügbar. Diese werden am besten direkt von Profis angebracht, damit keine Blasen oder Risse entstehen, die den Look ruinieren.

Bei unebenen Wänden ist Raufasertapete ebenfalls geeignet. Auch dort könnt ihr die Tapete und ihre Muster anbringen, denn Raufaser spannt sich beim Trocknen. Durch diese Eigenart bedeckt sie auch schwierig zu verarbeitende Wände ohne Probleme. Bei Fragen zu diesem spezifischen Problem hilft euch das Team von Myster gerne weiter.

Fazit

Die Beliebtheit der Raufasertapete lässt sich gut erklären. Sie ist einfach und großflächig zu verlegen, lässt sich mehrfach überstreichen und sieht klassisch aus. Die Körnung komplementiert jeden Anstrich und sorgt für Textur an sonst glatten Wänden. Es lässt sich fast jedes Design auf die Tapete übertragen, sodass ihr euch auch für komplexe Muster entscheiden könnt. Zudem ist Raufaser mit jedem Fußboden kombinierbar.

Bei Fragen zu diesem oder auch anderen Themen, ruft unser Myster Team gerne unter 0800 / 639 9999 an, schreibt uns via WhatsApp oder schickt uns eine E-Mail an [email protected].