Ist Laminat auf dem Dachboden sinnvoll?

Dachböden – sie sind der oberste Raum in Häusern und werden oft nicht wirklich genutzt. Aber warum eigentlich? Dachböden können eine tolle Ergänzung zum Rest des Hauses sein, wenn man sie richtig ausbaut. Doch wenn man das macht, muss man sich für einen Bodenbelag entscheiden. Wieso Laminat eine gute Wahl ist und welche Probleme ihr dabei beachten müsst, erklärt euch das Team von Myster in diesem Beitrag.

Vorteile von Laminat in wenig genutzten Räumen

Laminat bietet sich ideal für den Dachboden an. Warum? Weil es leicht zu pflegen ist und der Dachboden immer weniger genutzt wird, als der Rest des Hauses. Dachböden sind generell ein Ort, an dem man Dinge lagert. In diesem Fall ist der Boden mit Laminat schnell gereinigt und benötigt keinerlei Pflege. Wenn ihr euch jedoch dazu entscheidet, den Dachboden wohnlich auszubauen und dort einen gemütlichen Raum draus zu machen, so ist Laminat wunderschön und eben leicht zu pflegen. Man möchte auf den Dachboden ja eher nicht die Pflegemittel hochschleppen, um ihn dann zu reinigen. Laminat bietet eine tolle Alternative: Modisch und praktisch zugleich.

Holzboden ist ebenfalls schön. Benötigt aber großer Pflege. Gerade auf Dachböden trocknen Böden aus natürlichen Materialien schnell aus. Das gleiche Problem hat man auch mit Kork, wenn dieser nicht speziell behandelt wird. Vinyl muss als Platte verlegt werden, um seine wichtigsten Vorteile zu behalten – das ist bei Schräge oft nicht richtig machbar. Laminat ist schnell auf den Dachboden gebracht, ebenso schnell verlegt und kann direkt bezogen werden. Es ist auch nicht so schwer, dass man sich vorher über die Lastkraft der Decke schlau machen muss.

Lautes Laminat auf dem Dachboden?

Ein Nachteil, den das Laminat hat, ist das es generell sehr laut ist. Trittschall hallt durch das ganze Haus, wenn der Boden darunter nicht richtig isoliert wurde. Das ist vollkommen okay, wenn man den Dachboden nicht wirklich nutzen möchte. Dann kann man einfach Laminat verlegen und muss sich über den Tritt- und Gehschall nicht viele Gedanken machen.

Wollt ihr den Raum jedoch aktiv nutzen und euch dort oben bewegen, dann ist Laminat ohne Trittschalldämmung keine gute Idee. Denn jeder Schritt, den ihr tut, wird man im ganzen Haus hören. So ist das mit hartem Untergrund wie Laminat immer. Trittschall wandert als Vibration über Böden und Wände in das ganze Haus. Das ist natürlich nicht gut für euch.

Trittschalldämmung und Laminat

Um diesem Lärm vorzubeugen gibt es Trittschalldämmungen. Diese verlegt man in der Regel unter schwimmenden Böden (wie etwa Laminat), um dem entstehenden Tritt- und Gehschall vorzubeugen. Mit dem richtigen Dämmmaterial hört man nicht mehr jeden Schritt, den jemand auf dem Dachboden tut. So könnt ihr dort Laminat verlegen und den Raum auch wirklich nutzen, ohne dabei das ganze Haus daran zu erinnern, dass ihr dort oben herumlauft.

Was Trittschall ist und wie man die richtige Trittschalldämmung findet, könnt ihr in diesem Beitrag von Myster nachlesen: Auf die Trittschalldämmung kommt es an.

Fazit

Laminat auf dem Dachboden ist sinnvoll, weil es einfach zu pflegen ist und der Dachboden generell ein wenig genutzter Raum ist. Da das Laminat aber lauten Tritt- und Gehschall erzeugt, braucht man eine gute Trittschalldämmung. Sonst hört man jeden Schritt, der auf dem Dachboden gemacht wird. Dies ist vielleicht kein Problem, wenn man den Dachboden nur zur Lagerung von Dingen nutzt. Wollt ihr ihn jedoch als Wohnfläche gebrauchen, wird euch der Trittschall schnell auf die Nerven gehen. Myster hilft euch:

Bei Fragen zu diesem oder auch anderen Themen, ruft unser Myster Team gerne unter 0800 / 639 9999 an, schreibt uns via WhatsApp oder schickt uns eine E-Mail an [email protected].