Eignet sich Korkfußboden bei der Haltung von Hunden oder Katzen?

Korkfußboden ist 2019 in aller Munde. Der umweltbewusste, leicht zu verlegende Bodenbelag sieht nicht nur top aus, sondern hat auch viele weitere Vorteile. Aber ist der Alleskönner auch tierbewusst? Immer mehr Haushalte legen sich ein Haustier zu. Sind Hunde und Katzen wirklich kompatibel dem Korkbelag? Hier bei Myster erfahrt ihr alles wichtige über Korkfußboden – auch die Antwort zu dieser Frage.

Was genau ist Korkfußboden?

Korkfußboden ist sehr Schrittschalldämpfend und fußwarm. Das natürliche Material wird aus der Rinde von speziellen Bäumen abgebaut und schadet der Umwelt somit ganz und gar nicht. Der Baum bleibt stehen und bildet neue Rinde. Nach dem Abbau wird das Rohmaterial zu allerlei nützlichen Gegenständen, Möbeln und eben auch dem Bodenbelag verarbeitet. Korkfußboden ist also nicht schädlich. Weder für den Menschen noch für die Umwelt und (Haus-)Tiere aller Art. Haustiere können sich dank dem umweltbewussten Rohmaterial keine chemischen Erkrankungen einfangen und sich sicher vor Holzsplittern und losgelösten Folienrückständen. Das sind gute Nachrichten für alle Tierbesitzer!

Das Besondere an Kork ist jedoch nicht, woraus er gewonnen wird, sondern wie er sich benimmt.

Das Material ist wasserundurchlässig, elastisch, isolierend und federt. Auf Kork laufen ist ein angenehmes Gefühl für Mensch und Tier. Zudem isoliert Kork automatisch den Boden nach unten hin. Er hat also mehrere umweltschonende Eigenschaften. Er enthält keine Toxine, die sich negativ auf Hausbesitzer und Tiere ausüben könnten und kann außerdem jede Optik annehmen, die ihr euch vorstellen könnt. Holz, Laminat, Fliesen oder Beton – eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wasserdichter Korkfußboden dank Plattenkork

Kork wird im Regelfall als eine große Platte verlegt. Das hat den Vorteil, dass der Boden danach wasserundurchlässig ist. Das heißt, dass alle kleinen Unfälle, die einem Haustier passieren können, nicht tiefer eindringen. Sie lassen sich einfach und unkompliziert entfernen. Eine simple und saubere Lösung, gerade bei jungen Tieren.

In Wohnungen und Häusern, die euch nicht gehören, sondern gemietet sind, lässt sich diese Art von Kork jedoch schlecht verlegen. Denn Plattenkork muss fest mit dem Unterboden verklebt werden und lässt sich danach nur noch schwer entfernen. Stattdessen wird Kork als Korkparkett mit der Klick-Methode verlegt. Ähnlich wie bei Laminat werden einzelne Schienen von Kork aneinander auf dem Boden verlegt. So genießt ihr trotzdem das angenehme Gefühl von Kork unter den Füßen (und Pfoten) – der Boden lässt sich jedoch leicht wieder entfernen.

Diese Methode hat den Nachteil, dass der Kork nun nicht mehr wasserdicht ist. Denn anders als bei der Platte werden die Einzelteile für sich isoliert, statt die ganze Platte erst nach der Installation. Auch die Isolierung ist bei der Klick-Variante nicht mehr in dem Ausmaß wie vorher gegeben.

Die Vor- und Nachteile von Korkfußboden im praktischen Überblick

Die Vorteile von Korkfußboden bei Haustieren

  • Verlegter Plattenkork ist wasserdicht und widersteht somit allen Hinterlassenschaften.
  • Kratzer und weitere Schäden können abgeschliffen werden.
  • Er ist weich und angenehm, um darauf zu liegen und laufen.
  • Kork schont die Pfoten eurer Haustiere.
  • Kork ist umweltbewusst und sehr pflegeleicht. So bleibt mehr Zeit, um mit den Tieren zu spielen!
  • Das natürliche Material schadet Haustieren nicht, auch wenn sie es konsumieren.
  • Korkfußboden isoliert Schrittschall, auch den eurer Haustiere. Die Nachbarn werden es danken!

Die Nachteile von Korkfußboden bei Haustieren

  • Kork hat die Tendenz schnell zu zerkratzen.
  • Korkfußboden, der mit der Klick-Methode verlegt wurde, ist nicht wasserdicht.

Alles eine Frage der Lebensumstände

Kork ist umweltfreundlich, sanft an den Pfoten, ohne Toxine, dämpft Schritte und bietet somit zahlreiche Vorteile für Mensch und Tier. Ja, Korkfußboden ist eigentlich perfekt für die Tierhaltung geeignet. Aber nicht jede Wohnung und nicht jedes Haus kann mit Kork ausgestattet werden. Sollte der Kork nicht als Platte verlegbar sein, ist er nicht wasserdurchlässig und verliert viele seine weiteren Eigenschaften. Das ist schade, aber kein Grund den Kopf zu verlieren. Es gibt viele tolle Alternativen, die sich leichter installieren lassen und ebenso tierfreundlich sind.

Fazit

Korkfußboden hat viele entscheidende Vorteile, wenn es um das Tierwohl geht. Die Entscheidung darüber, welcher Boden es wird, liegt letztendlich jedoch bei euch, euren Lebensumständen und eurem Budget. Ob es nun Kork wird oder nicht – das Team von Myster berät euch gerne weiter dazu. Tiere in der Wohnung oder im Haus zu halten erfordert auch, dass man sich Gedanken um deren Wohlbefinden macht. Ein geeigneter Fußboden gehört dazu. Falls ihr also auf der Suche nach Antworten seid, dann kontaktiert uns per E-Mail, schreibt uns oder ruft uns an.

Bei Fragen zu diesem oder auch anderen Themen, ruft unser Myster Team gerne unter 0800 / 639 9999 an, schreibt uns via WhatsApp oder schickt uns eine E-Mail an [email protected].