//Ist ein Holzboden für Hunde geeignet?

Ist ein Holzboden für Hunde geeignet?

– Schöner wohnen für Vierbeiner und ihre Besitzer –

Liebe Myster-Freunde,
liebe Hundebesitzer,

ihr steht vor der Wahl, Euren Holzboden zu renovieren oder „hundefest“ machen zu lassen? Oder überlegt ihr gerade, einen neuen Parkettboden verlegen zu lassen oder gar einen Hund anzuschaffen?

Immer wieder erreichen uns Fragen, ob ein hochwertiger Holzboden für Hunde geeignet ist. Aus diesem Grund, widmen wir unseren heutigen Beitrag diesem Thema. Nach diesem Artikel wisst ihr, worauf es ankommt, damit der Vierbeiner genauso glücklich ist, wie ihr.

Haustiere und Hunde im Speziellen erfreuen sich in Deutschland seit jeher einer großen Beliebtheit. Mit rund 28 Millionen Haustieren (Stand 2016, Dunkelziffer unbekannt), belegt Deutschland, vor Italien und Russland, die oberen Ränge in Europa.

Somit steht außer Frage, dass in vielen Dingen des Alltags „tierisches“ Mitdenken gefragt ist. So zum Beispiel auch, wenn es um den neuen Bodenbelag für das eigene Heim geht. Man schwankt zwischen Teppich, Fliesen Laminat, Vinyl, Kork und Parkett und ist nicht sicher, was am geeignetsten für Mensch und Vierbeiner ist. Jeder Belag bringt Vor- und Nachteile mit sich.

Der jedoch für Hunde am besten geeignete Bodenbelag ist auch der natürlichste: HOLZ

Ein echter Holzboden ist für Hunde wärmer und behaglicher als beispielsweise Fliesen. Dank der Maserung bieten Holzböden zusätzlich guten Halt. Beim geeignetsten Holzboden für Hunde gibt es im Prinzip nur zwei Dinge zu beachten. Der erste Punkt ist besonders wichtig, um die Gesundheit eures Hundes (beispielsweise Schutz vor Hüftschäden) nicht zu gefährden. Beachtet werden sollte also bei der Wahl des richtigen Holzbodens für Hunde die Stand- und Rutschfestigkeit des jeweiligen Materials. Der zweite Punkt ist die Haltbarkeit bzw. Kratzfestigkeit des neuen Bodens. Hunde sind in der Regel die schwersten Haustiere und haben die größten und stabilsten Krallen. Mops, Dackel, Chihuahua oder gar Katzen fallen da weniger ins „Gewicht“. Wer also einen großen Hund hat und einen Echtholzboden bevorzugt, zum Beispiel hochwertiges Parkett, muss davon ausgehen, dass der Holzboden regelmäßigen Belastungen ausgesetzt ist. Damit das Holz jedoch „hundefest“ gemacht werden kann, sollte die richtige Oberflächenversiegelung ins Auge gefasst werden.
Grundsätzlich gilt hierbei: Besser ölen, als versiegeln.

Die besten Oberflächen bei z.B. Parkettböden sind die gebürsteten und (UV-)geölten, da sie sich auch für sehr schwere und große Hunde in der Praxis als optimal und brauchbar erwiesen haben. Bei einem geölten Boden, zieht das Versiegelungssystem in den Boden ein, womit die natürliche Haptik des Holzes erhalten bleibt, da die unebenen Strukturen des Holzes nicht überdeckt werden. Das bedeutet, dass er rau und uneben bleibt, so wie es das Holz vorgibt. Zudem ist er optisch unempfindlicher, da die „lebendige“ Oberfläche an sich schon matt ist und somit Kratzer und Furchen kaum auffallen. Diese Oberflächen sind sehr viel rutschfester, trotzdem wasserabweisend und leicht zu reinigen. Also sind sie perfekt für unsere geliebten Vierbeiner.

Ein geölter Holzboden hat für Hunde einen weiteren wesentlichen Vorteil. Nach einigen Jahren können diese problemlos nachgeölt werden und sehen dann wieder wie neu aus. Ein erneutes Abschleifen entfällt dabei. Meist können feine Kratzer mit einer Poliermaschine herausgeschliffen werden und im Anschluss kann direkt die Ölung erfolgen. Ein deutlicher Vorteil gegenüber lackierten Flächen, wo sonst immer wieder das „komplette Programm“ nötig wäre.

Hingegen ist Parkett mit einer geschliffenen und/oder lackierten Oberfläche für Hundepfoten nicht geeignet. Hier sieht man jede noch so kleine Furche und der Lack kann nicht nur für Zwei- sondern auch Vierbeiner giftige Dämpfe absondern. Lackiertes Parkett ist zudem so rutschig, dass unsere Hunde Probleme mit dem Gleichgewicht und so Hüftprobleme zur Folge haben können.
Der Hund sollte immer einen festen und sicheren Stand haben. Dies gilt bereits im Welpenalter und vor allem für ältere, große bzw. sehr lebendige Hunde.
Abschließend sei gesagt: Kein Fußbodenbelag ist so natürlich, stilvoll und langlebig wie Holz.
Bei Haustieren ist nun einmal generell mit einem erhöhten Pflegeaufwand zu rechnen, egal für welchen Bodenbelag man sich entscheidet. Dann doch lieber einmal einen edlen Holzboden nachölen, als das komplette Programm mit Abschleifen und einer neuen Versiegelung bei lackierten Holzböden.

Glücklicherweise gibt es heutzutage so viele geeignete Holzböden für Hunde, dass diese im direkten Vergleich nicht teurer sind als herkömmliche. Eingeschränkt wird die Auswahl daher kaum.

Unser Myster-Team berät euch gern, auch wenn es darum geht, unter den übrigen Bodensorten wie Vinyl, Laminat oder Kork den geeigneten Boden zu finden!  

Tipp der Woche:

„2-Komponenten-Öl-Wachs-System“ (2K-Öl). Dabei wird dem Öl vor dem Auftragen eine zusätzliche „Härtekomponente“ beigemischt, welche eine höhere Endhärte und Abriebfestigkeit ermöglicht. Besonders bei Parkettböden, die von Haustieren mitbenutzt werden, hat sich dieses System bewährt. Tatsächlich sollte jedoch schon bei der Auswahl des Parketts auf ein hartes Holz geachtet werden, wie z.B. Buche, Esche oder Eiche.

Von |2018-08-31T17:13:35+00:007. Juli 2017|Tipps & Tricks|Kommentare deaktiviert für Ist ein Holzboden für Hunde geeignet?

Über den Autor:

Im kreativen Schaffen und simplifizieren von hoch komplexen Geschäftsmodellen ist Mirco Myster. Nach vielen Jahren als Project Manager und CEO in unterschiedlichen Branchen ist dieses Unternehmen somit sein Myster-Stück.