Parkettboden ist langlebig. Er kann mehrfach abgeschliffen und neu behandelt werden. Sollte dies jedoch nicht mehr gewünscht oder möglich sein, muss der Boden ordentlich entfernt und entsorgt werden. Wenn Sie zu den fleißigen Handwerkern gehören, können Sie dies teilweise in Eigenregie erledigen.
Schwimmend verlegtes Parkett zählt hierzu. Hier sind maximal die einzelnen Elemente mit Leim verbunden, im Falls von Klickparkett wird sogar auf dem Kleber verzichtet. Sind die einzelnen Elemente mit einer Nut-Feder-Verbindung verleimt ist es notwendig diese zu brechen. Starten Sie mit den Sockelleiten. Diese sind je nach Alter und vorherigem Wunsch geklebt, genagelt oder gebohrt. Dann wird die erste Parkettreihe angehoben (am besten mit einem Kuhfuß oder einer Brechstange als Hebelwerkzeug), man fängt an einem Ende des Zimmers an. Die einzige Schwierigkeit liegt bei der ersten Reihe, nachdem die Fuge nur ein Maß von etwa 10 bis 15 Millimetern hat. Wenn die erste Parkettreihe entfernt ist, gelingt die weitere Entfernung sehr schnell.
Sollte das Parkett allerdings voll verklebt sein, sollten Sie einen Profi beauftragen. Bei einer stabilen Klebeverbindung hilft nur eine Spezialmaschine.
Altes Parkett fällt unter die Kategorie Bauschutt. Auf keinen Fall dürfen Sie die Planken verbrennen. In dem herausgerissenen Parkett befinden sich Schadstoffe wie Kleber, Öle und Versiegelungslacke. Diese können der Gesundheit schaden und dürfen weder ins Grundwasser gelangen noch auf sonstige Weise in der Umwelt entsorgt werden.
Wenn es sich nur um kleine Mengen handelt und das Parkett ohne Kleber – schwimmend verlegt wurde, können die Überreste im Hausmüll entsorgt werden. Verklebtes Parkett, gehört in den Sondermüll. Klebstoffe, die vor Jahrzehnten verwendet wurden, enthalten oft giftige Bestandteile