Sie haben sich in eine neue Tapete verliebt und können es nicht erwarten diese endlich an der Wand zu haben? Zuvor gibt es jedoch einige Dinge zu beachten. Zu aller erst muss die gegebenenfalls bestehende Tapete von der Wand runter. Passiert dies nicht, kann die Feuchtigkeit der eingekleisterten Tapetenbahn die alte Kleisterschicht wieder aufweichen. Im schlimmsten Fall kommen Ihnen beide Tapete entgegen. Alte Tapete zu entfernen ist kein Hexenwerk. In der Regel reichen Wasser und Spülmittel oder Tapetenlöser aus. Die alte Tapete kann dann mit einem Spatel entfernt werden. Das ist aber nicht immer einfach. Es kann schwieriger werden, wenn Wasser von der Tapete abperlt. Denn je nachdem, ob es sich um Raufaser, Vliesstoffe, Vinyl oder gewebte Tapeten handelt, müssen Sie möglicherweise verschiedene Strategien nutzen. Raufasertapete mit mehreren Anstrichen am besten mit viel Wasser einweichen und einen Schuss Spülmittel oder Tapetenentferner zugeben. Je länger Sie die Bahnen quellen lassen, desto besser können sie entfernt werden. Geduld zahlt sich auf jeden Fall aus. Um die Wand vollständig von Tapetenresten zu befreien, sind Spachtel ein ideales Hilfsmittel. Damit die Tapete vorsichtig entfernen. Bei Vinyltapeten, die nur schwer in Feuchtigkeit eindringen können, oder bei mit Latex behandelten Oberflächen kann kein Wasser in die Kleisterschicht unter der Tapete gelangen. Hier muss man auf andere Maßnahmen wie den “Tapetenigel” zurückgreifen. Mit der stacheligen Vorrichtung wird die Oberfläche perforiert, d. H. geöffnet und wasserdurchlässig gemacht. Dadurch kann die Feuchtigkeit die darunter liegende Kleisterschicht auflösen. Danach gilt das gleiche Vorgehen wie bei der Raufasertapete. Es gilbt allerdings auch Tapeten, die sich fast von allein von der Wand lösen. Hier sollten Sie die Produktinformationen beachten. Es gibt verschiedene Ausführungen: “vollständig abziehbar”, heißt, die Tapete wird rückstandsfrei von der Wand abgezogen. “Spaltbar” bedeutet, dass hier eine dünne Kaschierung beim Abziehen an der Wand kleben bleibt. Um der neuen Tapete die besten Grundvoraussetzungen zu liefern, gilt es auch während des Tapeziervorgangs auf einiges zu achten. Ihr Raum wird Bahn für Bahn tapeziert, bis er in neuem Glanz erstrahlt. Achten Sie beim Trocknen darauf, dass keine Zugluft entsteht und die Raumtemperatur gleichmäßig zwischen 18 und 20 ° C liegt. Wenn die Temperatur unter 15 Grad liegt, würde das Trocknen zu lange dauern. Beo zu viel Wärme oder Zugluft wäre Trocknungsprozess würde zu schnell. Beides kann zum Verziehen, Dehnen oder Reißen der Tapete führen. Ein Fachmann kennt alle Tricks, sodass das Ergebnis zu Ihrer absoluten Zufriedenheit ist. Wenn Sie eine Wand tapezieren, müssen Sie einige Dinge beachten, damit das Ergebnis auch zufriedenstellend ist. Einfach los zu tapezieren ist keine gute Entscheidung. Das Tapezierprojekt muss gut geplant sein. Je besser die Vorbereitung, desto leichter wird die Arbeit. Besonders beim Tapezieren der Decke ist Vorsicht geboten. Ein Fachmann kennt alle Tricks und Tricks, damit Fenster, Türen, Heizungen, Lichtschalter und Steckdosen auch richtig tapeziert werden.