Um die Kosten für eine Laminat-Verlegung besser kalkulieren zu können, zeigen wir Ihnen vorauf es ankommt.
Der wohl wichtigste Punkt für Sie ist das Laminat an sich. Hier gibt es eine riesige Preisspanne zwischen den unterschiedlichen Ausführungen des Produkts und den unterschiedlichen Qualitätsstufen. Um das Laminat fachgerecht zu verlegen und ein einheitliches Bild zu erzielen, muss der Untergrund absolut eben sein. Ist er das nicht, wirft der Boden wellen und fängt im Schlimmsten Fall an zu quietschen. Abweichungen von mehr als 2 mm Höhe pro Meter Länge sind nicht möglich.
Ein weiterer Punkt, der in Ihrer Kalkulation nicht fehlen darf, ist die Trittschalldämmung. Sie benötigen das richtige Produkt in der richtigen Stärke, um am Ende eine ausreichende Schalldämmung zu erreichen.
Ein besonderes Augenmerk ist ebenfalls auf den Zuschnitt der einzelnen Planken zu legen. Laminate mit intensiven Musterungen sollten so verlegt werden, dass die Muster der einzelnen Laminatdielen am Ende ein harmonisches Ganzes bilden. Der Profi hat ein Auge dafür und wird Sie mit einem perfekt verlegten Laminatboden überraschen.
Zu guter Letzt werden die Sockelleisten angebracht – möglichst ohne sichtbare Gehrungsschnitte und dafür mit stabiler Wandbefestigung. Hier haben Sie die Wahl zwischen kleben, nageln oder einer Befestigung mit Clips, die wie ein Kabelkanal funktionieren.
All diese „Neben“-Arbeiten gehören ebenso zum professionellen Verlegen und somit zu Ihrem neuen Wohngefühl dazu – und wirken sich auch auf den Preis aus.