Die allgemeine Regel lautet: Erst die Decke streichen, dann die Wände. Und immer mit dem Licht vom Fenster arbeiten. Räumen Sie den Raum vor dem Streichen so vollständig wie möglich aus. Kleben Sie dann Sockelleisten, Fenster, Türrahmen usw. mit Klebeband ab und entfernen Sie nicht nur alle Lampen, sondern auch alle Nägel und Schrauben. Stellen Sie den Strom ab und demontieren Sie Steckdosen und Lampen. Greifen Sie nicht hastig nach Walze und Pinsel, sondern untersuchen Sie die zu streichenden Stellen auf Beschädigungen. Risse und Dübellöcher müssen aufgefüllt und ggf. geglättet werden. Wenn neue Tapeten oder ungestrichene Wände gestrichen werden sollen, sollte es keine Probleme mit der Oberfläche geben. Dies kann anders sein, wenn es alte Farbe gibt. In diesem Fall muss der alte Lack zunächst auf seine Haftfähigkeit überprüft werden. Sie drücken dafür einen Klebestreifen gegen die Wand und ziehen ihn wieder ab. Wenn sich Farbreste auf dem Klebestreifen befinden, kann die Oberfläche nicht überstrichen werden. In einem solchen Fall ist es ratsam, die Wand zu waschen und mit einer Grundierung zu behandeln. Tiefengrund dringt in die lose Farbschicht und die oberste Putzschicht ein und bildet daraus eine feste Schicht. Wenn Sie die Decke streichen, müssen Sie auch darauf achten, dass Sie von der Lichtquelle wegarbeiten. Dies verhindert störende Streifen in der Decke. Das Beste ist, die Decke in Längsrichtung zum Lichteinfall und gerade darüber zu verteilen, um einen gleichmäßigen Farbauftrag zu erzielen. In großen Räumen empfiehlt es sich, diesen Vorgang zu Zweit anzugehen, damit die Farbe an der Decke in der Zwischenzeit nicht austrocknet. Streichen Sie die Ränder zuerst vorsichtig mit einem Pinsel oder einer kleinen Rolle und streichen Sie dann die gesamte Fläche in Ihrer Wunschfarbe mit einer großen Rolle (am Teleskopgriff). Die gesamte Decke und die einzelnen Wandflächen sollten in einem Schritt gestrichen werden, da sonst Ansätze später sichtbar werden können. Arbeiten Sie immer “nass in nass”. Beginnen Sie die Wände in den Ecken und an der Fensterseite zu streichen. Folgen Sie dem Licht im Raum. Um eine möglichst ebene Oberfläche zu erzielen, ist es ratsam, Wandabschnitte von ca. 1 Quadratmeter zu erstellen und diese mit “M” – oder “W” -Bewegungen zu streichen. Am Ende streichen Sie noch einmal gerade von oben nach unten. Wenn Sie beispielsweise eine Wand in einem Raum in einer anderen Farbe streichen möchten, muss die entsprechende Oberfläche genau abgeklebt werden, idealerweise mit flexiblem Abdeckband. Wichtig: Entfernen Sie direkt nach dem Streichen die Kreppstreifen, während die Farbenoch feucht ist, da sonst die Lackkante „ausfranst“. Wenn der erste Anstrich nicht vollständig bedeckt ist – zum Beispiel auf einer sehr dunklen Oberfläche – muss die Wand vor dem zweiten Anstrich gründlich getrocknet sein, da sonst unschöne “Rollstreifen” entstehen. Unsere professionellen Malermeister kennen alle Tipps und Tricks, sodass auch das Streichen den gewünschten Effekt erzielen kann. Sie müssen nicht mehr als Ihre eigene Arbeit bezahlen, es lohnt sich auf jeden Fall, die Kosten und den Preis für die Arbeiten zu vergleichen. Und diejenigen, die bereits Rückenschmerzen haben, sollten sowieso lieber einen Experten beauftragen. Der Gesundheit zuliebe. Streichen beim Auszug empfielt sich in jedem Fall durch einen professionellen Fachbetrieb durchführen zu lassen, um ein sauberes Ergebnis zu erzielen.